RSS
CentralAct.Demo
Oct 22
Das ABC PDF Drucken E-Mail

DAS ABC – Begriffe

 

Aktienanleihe - Aktienanleihen, auch Reverse Convertibles genannt, sind Schuldverschreibungen,

bei denen der Emittent das Wahlrecht hat, statt der Rückzahlung des Nominalbetrages am Laufzeitende eine vor Beginn der Laufzeit festgelegte Anzahl an Aktien des zugrunde liegenden Unternehmens zu liefern.



Akkumulation – Die Übergangsphase von einem Bärenmarkt in einen Bullenmarkt. Aktien wechseln aus schwachen Händen in starke Hände. Weitsichtige, meist fundamental ausgerichtete Investoren beginnen Aktien zu kaufen. Auf der Verkäuferseite stehen laut diesem Kontrukt resignierende Kleinanleger. Die breite Öffentlichkeit zieht sich aus dem Aktienmarkt zurück. Die Kommentare in den Medien zur Marktentwicklung sind von Pessimismus geprägt. In der finalen Phase eines Bärenmarkts kapitulieren auch die letzten unerschütterlichen Optimisten und wechseln in das Bärenlager.

 

AMEX – American Stock Exchange.

 

Amtlicher Handel - Der amtliche Handel ist in Deutschland die Form des Wertpapierhandels mit den strengsten Zulassungs- und Publizitätsvorschriften. Nach § 36 Börsengesetz muss bei der Einführung

in den amtlichen Handel ein Prospekt vorgelegt werden, der genaue Angaben über die betreffende AG enthält. Wertpapiere, die zur Schädigung allgemeiner Interessen oder offenkundig zu einer Übervorteilung des Anlegerpublikums führen könnten, werden nicht zugelassen. Ausländische Unternehmen, die die Zulassung zum amtlichen Handel beantragen, haben die den Vorschriften in dem jeweiligen Land entsprechenden Unterlagen einzureichen. Bundes- und Länderanleihen sind kraft Gesetzes ohne Prüfverfahren zum amtlichen Handel zugelassen. Zuständig für den amtlichen Handel ist der Börsenvorstand unter Mitwirkung der amtlichen Kursmakler.

 

Amtlicher Markt - Der Amtliche Markt ist ein organisierter Markt nach § 2 Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes. Derzeit sind etwa 555 Aktien und rund 4.300 Anleihen im Amtlichen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse vertreten.

 

Anleihe - Sammelbezeichnung für Schuldverschreibungen mit fester oder variabler Verzinsung,

längerer Laufzeit und vertraglich fixierter Tilgung.

 

Arbitrage – Trading von Preisunterschieden eines Basiswerts (beispielsweise einer Aktie) an unterschiedlichen Börsen. Aktie A wird an Börse X gekauft und nahezu zeitgleich auf Börse Y zu einem höheren Preis verkauft. Solche Preisdifferenzen werden in der Regel schnell ausgeglichen. Wichtig für das „Crossing“ ist ausreichende Liquidität an den gehandelten Börsen und die Möglichkeit kosteneffektiven Handels. Arbitrage ist auch zwischen Cash Index und Futures möglich.

 

Asset Allocation - Vermögensstrukturierung. Forschungsansätze zur Asset Allocation beschäftigen sich mit der Fragestellung, mit welchen prozentualen Anteilen unterschiedliche Anlageobjekte (Assets) in einem optimal strukturierten Vermögen bzw. Depot vertreten sein sollen. Entscheidungskriterien sind dabei neben Eigenschaften der Assets (Chance-Risiko-Relation, Rendite) auch die Präferenzen bzw. die finanzielle Situation des Investors. Während sich Risiko und Rendite verschiedener Anlageobjekte mit Hilfe mathematischer Modelle objektiv ermitteln lassen, spielen subjektive Präferenzen des Anlegers (Risikobereitschaft, Höhe des Gesamtvermögens) ebenfalls eine wichtige Rolle.

 

Bad print – Punktuelle Artefakte im Chart.  Beispielweise überlange Lunte einer Kerze. Es handelt sich um im Chart dargestellte Kursnotierungen zu bestimmten Zeitpunkten, die tatsächlich nicht zustandegekommen sind. Ursachen können beim Kursfeedversorger liegen, am Computersystem der Börse oder aber am falschen oder verzögerten Reporting eines Market Makers.

 

Baisse – Auch Bärenmarkt genannt. Größere Korrektur. Über längere Zeit übergeordnet deutlich nachgebende Kurse. 3-Phaseneinteilung: Distribution, Panik, Sell-Off (Ausverkauf). Im Rahmen des Distributionsprozesses stoßen insbesondere fundamental ausgerichtete Marktteilnehmer (Value Investoren) sukzessive Aktienbestände ab.  In der Panikphase reift in der breiten Masse der Marktteilnehmer die Erkenntnis, dass der vorangegangene übergeordnete Aufwärtstrend beendet sein könnte. Man sieht sich unter Zugzwang und stößt Positionen ab. Während der Sell-Off Phase kommt es zu panikartigen Verkäufen. Sie ist Zeichen für den finalen Übergang von der manischen in die depressive Phase. Ein ganzer Ursachen-Cocktail ist für die Sell-Off Phase verantwortlich. Neben Angst und Panik, ist diese Phase auch durch markttechnische Zwangslagen einzelnen Marktaktuere gekennzeichnet. Es kommt zu Zwangsliquidierungen beispielweise derer, die kreditfinanziert long positioniert sind.

 

Basiswert – Ein Basiswert kann alles sein, das eine Kurs-/Preisentwicklung besitzt. Die großen Basiswertgruppen sind Aktien, Indizes, Futures, Devisen, Rohstoffe, Anleihen.

 

Babysitting – Wenn ein Trade ohne sorgfältige Planung eingegangen wird und wegen fehlendem Risikomanagement, also fehlendem Stopp, zunehmend gegen den Trader läuft.  Fixiert auf seinen Einstiegskurs wartet der Trader ab, läßt die Verluste laufen und hofft, dass der Basiswert sich doch nochmal in die erwartete Richtung bewegt. Oft endet das „Babysitting“ in der Phase der Kapitulation. Der Trader verkauft entnervt mit hohem Verlust.

 

Balkenchart - Die Umstellung vom Linienchart auf  Balkenchart ist vergleichbar mit einer Lupenfunktion. Der Balkenchart besteht aus einer Serie aneinander gereihter kleiner senkrechter Striche, so genannter Balken (Bars). Im Tages-Balkenchart steht jeder Strich für einen Tag. Im Wochen-Balkenchart steht eine Kerze für eine Woche und im Monats-Balkenchart eine Kerze für einen Monat. Der Balkenchart ist in den USA und Australien einer der am häufigsten verwendeten Charttypen.

 

Benchmark - Ein Benchmark ist ein wichtiger Vergleichs- oder Referenzkurs, der als Vergleichsmaßstab für andere Investments herangezogen werden kann. Beispiel: Performance eines Fonds im Vergleich zum DAX.

 

Best ask – Auch Inside Ask genannt. Das beste Verkaufsgebot.  Der niedrigste Kurs, zu dem ein Verkäufer bereit ist, zu verkaufen. Der niedrigste Kurs, zu dem ein Käufer kaufen kann. Im Level I Orderbuch werden die besten Gebote angezeigt, also best bid und best ask.

 

Best bid – Auch Inside Bid genannt. Das beste Kaufgebot. Der höchste Kurs, zu dem ein Käufer bereit ist zu kaufen. Es ist der günstigste Kurs, zu dem gekauft werden kann.

 

Beta – Maß für die Volatilität einer Aktie in Relation zur Volatilität des Gesamtmarkts. Eine Aktie mit einem Beta von 1 ist durchschnittlich so volatil wie des Referenzmarkts. Aktien mit einem Beta über 1 weisen eine höhere Volatilität auf, Aktien mit einem Beta unter 1, eine niedrigere Volatilität. Aktien mit einem Beta deutlich über 1 sind bei Tradern aufgrund ihrer extrem hohen Volatilität und des damit verbundenen starken Momentums sehr beliebt.

 

Blocktrade – Einzeltrades mit hohem Volumen. Die Größe eines Blocktrades sollte immer in Relation zur Marktkapitalisierung und zum Kursniveau der betreffenden Aktie gesehen werden. In der Regel werden Einzeltradegrößen von mehr als 10.000 Aktien als Blocktrades definiert. Blocktrades zeigen institutionelle Aktivität an.  Die Tatsache, dass im Block gehandelt wird, zeigt aber auch, dass sich die verkaufende Adresse nicht „versteckt“.  Letzteres wäre dann der Fall, wenn ein größeres Volumen auf zahlreiche kleinere Orders verteilt werden würde.

 

Blow Off – Das Gegenteil eines Selling Climax. Der Blow Off stellt die finale Phase einer größeren Aufwärtsbewegung dar. Bei stark erhöhtem Volumen wird eine Trendwende eingeleitet. In dieser Phase wechseln die Papiere von starken Händen in schwache. In der Regel sind es die Kleinanleger, die im Bereich von Hochs einsteigen.

 

Bottomfishing – Der Versuch, Aktien nach längerem Kursverfall im Bereich größerer Böden zu kaufen. Für unerfahrene und ungeduldige Marktteilnehmer wird das Bottomfishing nicht selten ein Griff ins fallende Messer. Mittels charttechnischer Analyse lassen sich allerdings Bodenbildungsprozesse beispielweise in einer ausgebombten Aktie identifizieren.Charttechnische Analyse ermöglicht insofern Bottomfishing.

 

Break Even - Gewinnschwelle

 

BTRD – Level II Symbol für das Bloomberg ECN. Hinter dem Medienkonzern des New Yorker Bürgermeisters Bloomberg versteckt sich nicht nur eine der renommiertesten Finanznachrichtenagenturen, sondern auch ein ECN ähnlich dem Instinet. Eine Order für eine US Aktie können Sie entweder über einen Market Maker oder aber über ein ECN tätigen. Bloomberg  bietet darüber hinaus Realtimemarktdaten an, wie Nachrichten und Kurse.

 

Break – Bezeichnung für eine schnelle Kursbewegung, wobei keine Aussage über die Richtung gemacht wird.

 

Breakout – Kursausbruch beispielweise über einen charttechnischen Widerstand oder aus einer Formation. Wird ein solcher Ausbruch von ansteigendem Volumen begleitet, spricht dies für eine Fortsetzung der Ausbruchbewegung. Wichtiger Hinweis: Wenn ein Ausbruch unter geringem Volumen beginnt, muß dies nicht zwangsläufig heißen, dass er sich nicht voll entfalten kann. Oft kommt erst nach und nach Volumen in den laufenden Ausbruch. Insofern Vorsicht beim "Volume Trendreading".

 

Buchgewinn-in Buchgewinn entsteht, wenn der Verkaufserlös eines Vermögensgegenstandes über dem Buchwert liegt. Im Börsenjargon wird auch ein noch nicht durch Verkauf realisierter Kursgewinn als Buchgewinn bezeichnet .

Bundesanleihe - in der Bundesrepublik Deutschland emittierte festverzinsliche Wertpapiere verschiedener Laufzeit. Bundesanleihen sind per Gesetz ohne Prospekt zum amtlichen Handel zugelassen. <!--[if !vml]-->

Bundesobligation - Bundesobligationen sind wie Finanzierungsschätze eine Daueremission des Bundes. Der Unterschied besteht aber darin, dass Bundesobligationen täglich über die Börse gekauft und auch verkauft werden können.

 

Bundesschatzbrief -Nicht börsengehandelte, zumeist mit jährlich steigendem Zinssatz angebotene Wertpapiere des Bundes.

Buying power – Kaufkraft.  US Aktien, Futures, Devisen oder CFDs werden auf Margin gehandelt. Anders ausgedrückt, man handelt auf Kredit. Die Broker und Market Maker, die den Handel anbieten, werben mit der Hebelwirkung. Dass die Hebelwirkung letztenendes durch Inanspruchnahme von Krediten zustandekommt, wird weniger direkt kommuniziert. Sie handeln US Aktien mit einer Margin von 50%. D.h., dass Sie mit 10.000 US $ eingesetztem eigenem Kapital eine Position von 20.000 US $ bewegen können. Sie handeln Devisen mit einer Margin von 1%. Sie bewegen, wenn Sie den vollen Hebel über ihr eingesetztes Kapital ausnutzen, mit 1000 US $ eine Position von sage und schreibe 100.000 US $. Im praktischen Trading wird unter Risiko- und Moneymanagementgesichtspunkten die Margin in der Regel bei weitem nicht voll ausgeschöpft. Lediglich beim Scalptrading ist dies möglich,da hier der Trade fortlaufend im Auge und damit unter Kontrolle ist und kein Gap-Risiko besteht.

 

Buying the dip – Während eines Kursanstiegs, kleine Rückschläge zum Kauf nutzen. „Sie kaufen immer wieder dips“ ist auch eine Umschreibung für einen insgesamt stark steigenden Markt. Größere Rückschläge werden nicht zugelassen, bereits kleinere Rücksetzer werden zum Kauf genutzt.

 

Candlesticks – Kerzenchartdarstellung, die ursprünglich aus Japan stammt. Kerzen- und Balkencharts sind die bei den meisten Charttechnikern und Tradern bevorzugten Charttypen. Im Tageskerzenchart steht eine Kerze für einen Tag. An der Einzelkerze könnenTageseröffnungskurs, Tagestief, Tageshoch und Tagesschlusskurs sowie die komplette Tages-Handelsspanne und die "Netto-Kursbewegung" abgelesen werden. Mehrere Kerzen in Serie können im Sinne von Formationen interpretiert werden. Im Wochenchart steht eine Kerze für eine Woche, im Monatschart eine Kerze für einen Monat.

 

Cap - Obergrenze. Z. B. kann ein Zertifikat nur bis zu dieser Obergrenze steigen.

 

CBOE – Chicago Board of Options Exchange

 

CBOT – Chicago Board of Trade

 

CME – Chicago Mercantile Exchange

 

Covering the gap – Ein Gap (Kurslücke) schließen. Ob ein Gap geschlossen wird, hängt ganz maßgeblich von dem Gap Typus ab. Common Gaps und Exhaustion Gaps werden relativ schnell geschlossen. Break away und Measuring Gaps werden später oder gar nicht geschlossen. Ob ein Gap geschlossen wird oder nicht, hängt auch von der Dimension desselben ab. Besonders weite Gaps werden ebenfalls eher später geschlossen.

 

 “Crossed Orderbook” – Gekreuztes Orderbuch. Wenn der Bid Kurs kurzzeitig über dem Ask Kurs liegt. Solche Situationen ergeben sich hauptsächlich im außerbörslichen Handel.

 

Coming in – Bezeichnung für einen Kursrückgang

 

Commodity – Überbegriff für Rohstoffe wie Edelmetalle, Industriemetalle, Energiefutures, Agrarrohstoffe usw.

 

Cutting the spread/Market Maker Style – Scalptrade innerhalb des Spreads einer Aktie. Beispielweise der Kauf zum Inside Bid und sofortiges Inserieren der Position im Inside Ask. Die betreffende Aktie muß einen relativ weiten Spread und ausreichend Volumen aufweisen.

 

Countertrend – Countertrends bezeichnen Gegenbewegungen zum betrachteten übergeordneten Trend. Beispiel: Eine Aktie steigt auf Sicht mehrere Wochen an. Dies sei der übergeordnete Trend in dem Betrachtungszeitrahmen. Eingestreute mehrtägige Kursrückgänge (Konsolidierungen) stellen Countertrends dar. Als Trader gilt es in der Regel  in Richtung des übergeordneten Trends zu handeln. Es gibt aber auch Countertrendstrategien. Beispielweise das Shorten von kurzfristigen Übertreibungen im Rahmen einer übergeordneten Aufwärtsbewegung.

 

Daytrading – Intradayhandel. Ein- und Ausstieg im Verlauf eines Tages. Gehandelt werden Aktien, Futures, Devisen, Optionsscheinen, Hebelzertifikaten. Es wird mit hohen Kapitaleinsätzen gehandelt. Oft wird auf Margin, also gehebelt gehandelt. Ziel ist es von kleinen Kursbewegungen zu profitieren. Beim Daytrading unterscheidet man zwischen Scalptrading und Swingtrading. Beim Scalptrading beträgt die Haltedauer für eine Position Sekunden bis Minuten, beim Swingtrading einige Stunden. Beim Intradaytrading wird die Oktave hoch und heruntergespielt. D.h., dass auch an fallenden Kursen mittels Shortsellings partizipiert werden kann.

 

Dead Cat Bounce – Eine moderate Gegenbewegung als Reaktion auf einen

übergeordneten starken Kursverfall. Trotz vorangegangener heftiger Kursverluste, kann sich der Kurs nur unwesentlich erholen.  Also das Gegenteil auf die starken Gegenbewegungen,die nach einem Sell Off oder Selling climax zustande kommen.

 

Derivate – Futures, Optionen, Hebelzertifikate, Optionsscheine, Swaps, CFDs. Es handelt sich um Finanzinstrumente, die sich nach Kursbewegungen anderer Finanzinstrumente und Basiswerte richten und diese Kursbewegungen überproportional antizipieren.

 

Direct Access – Direkter Zugang zum Markt. Direkter Zugriff auf alle Orderroutingsysteme. Vollständige, lückenlose Orderkontrolle. Direct Access ist heutzutage für Daytrading mit Futures, Devisen oder Aktien gebräuchlich. Die Orderausführungszeiten betragen zwischen 1-3 Sekunden. In der Regel ist es so, dass eine Order mit einem Mausklick sofort im Orderbuch der Börse steht. Schneller geht es nicht mehr. Direct Access über Direct Access Broker und extra Handelsplattformen. Für US Aktientrading ist Realtick III von Townsend Analytics die bevorzugte Software.

 

Diskontsatz - Der vom Zentralbankrat festgelegte Zinssatz, der den Geschäftsbanken beim Ankauf von Wechseln berechnet wird. Er dient als Grundlage für den Zinssatz, den die Banken wiederum ihren Kunden beim Ankauf von Wechseln berechnen. Dem Diskontsatz kommt große Bedeutung innerhalb der Zinspolitik der Zentralbank zu. Neben dem Lombardsatz zählt er zu den sogenannten Leitzinsen.

 

Diskretionär - Diskretionäres Trading beruht auf subjektiven Analyseprozessen eines Menschen. Die Tradingherleitung und -durchführung erfolgt durch einen Menschen. Dem diskretionären Trading steht das Systemtrading gegenüber. Beim Systemtrading wird einmal vom Menschen ein Trading-Algorihtmus entwickelt. Anschließend screent der Computer den Markt und generiert die Tradingsignale vollautomatisch. Beim Systemtrading ist demzufolge der Mensch bei der Generierung der Handelsentscheidungen außen vor.

 

Divergenz – Wenn das Volumen nicht mehr mit dem Aktienkurs im übergeordneten Trend steigt, liegt eine bärische Divergenz vor. Sie gilt als Warnsignal für eine mögliche bevorstehende Beendigung der Aufwärtsbewegung.  Wenn neue Hochs im Kursverlauf indikatorentechnisch beispielweise im Momentum, RSI oder Stochastik nicht mehr von neuen Hochs begleitet werden, liegt auch hier eine bärische Divergenz vor, die ein Ende des Kursanstiegs ankündigen kann. Divergenzen lassen sich auch bei Intermarketkorrelationen erkennen.  Eine bärische Divergenz liegt dann vor, wenn bei 2 positiv korrelierenden Größen, eine von beiden die vorherrschende Trendrichtung nicht mehr mitmacht.

 

Dividende - Auf eine Aktie entfallender Anteil an der Gewinnausschüttung einer Aktiengesellschaft (AG).

 

Dividendenabschlag - Am Tag der Dividendenausschüttung ermäßigt sich der Kurswert der betreffenden Aktie rein rechnerisch (ohne Berücksichtigung anderer Einflüsse auf die Kursfeststellung) um die Höhe der Bruttorendite. Auf dem Kurszettel wird dies mit dem Zusatz "ex Dividende" festgehalten.

 

Dividendenrendite - Stellt die Verzinsung des in einer Aktie gebundenen Kapitals dar. Sie wird wie folgt berechnet: (Dividende x 100) / Börsenkurs.

 

Doji - Candlestick, bei dem die Eröffnungs- und der Schlusskurs gleich oder beinahe gleich sind.

 

Dreifacher Hexensabbat - Jeweils am dritten Freitag im März, Juni, September, und Dezember, also im Dreimonatstakt, ist der große Verfallstag für Termingeschäfte, auch dreifacher Hexensabbat genannt. An diesem Tag laufen an der EUREX Optionen auf Aktien und Indizes sowie Index-Futures aus. Bereits im Vorfeld dieses Termins kann mit einer starken Volatilitätszunahme der Märkte gerechnet werden, da kapitalstarke Marktteilnehmer durch Transaktionen versuchen, die Märkte kurzfristig in Richtung ihrer Positionierung zu bewegen. Um etwa 13.00 Uhr des Verfallstages ist oftmals mit größeren Intradayschwankungen zu rechnen, weil um diese Uhrzeit die Termingeschäfte mit Indizes abgerechnet werden.

 

Dump money - Eine Bezeichnung unter Tradern für unerfahrene Marktteilnehmer, meist Kleinanleger. Marktteilnehmer, die ihre Stopps ungeschickt platzieren. Marktteilnehmer, die sich durch kurze schnelle Kursbewegungen gegen die eigene Positionierung aus dem Markt drängen lassen. Marktteilnehmer, die ohne sorgfältige Planung mehrfach in den Markt ein- und wieder aussteigen. Marktteilnehmer, die mit zu hohem Kapitaleinsatz im Markt sind und deshalb der Position in einem volatilen Titel zu wenig Spielraum geben.

 

ECN – Electronic Communications Network. Es handelt sich quasi um eigene vollelektronische Zwischenbörsen, die an der Hauptbörse als ein Teilnehmer auftreten. Beispiele für ECNs sind das Instinet ECN und das Bloomberg ECN. Der Markt der ECNs befindet sich in starker Bewegung. Das Island ECN wurde von Instinet ECN übernommen, anschließend Instinet von der Nasdaq. Das ebenfalls recht bekannte Archipelago wurde von der NYSE übernommen. (Stand April 2006).

 

Einkaufsmanager-Index
– Der Einkaufsmanager-Index stellt die Verfassung der Wirtschaft durch die Auswertung von Befragungen dar. Grundsätzlich bedeutet ein Stand von 50, dass sich der Anteil an Einkaufsleitern mit positiver Einschätzung und der Anteil derer mit negativer Einschätzung genau die Waage halten. Stände über 50 weisen auf eine günstige Wirtschaftslage und somit auf steigende Aktienkurse hin, Stände unter 50 auf sinkende Aktienkurse, hervorgerufen durch eine ungünstige Wirtschaftlage.

 

Emission - Ausgabe neuer Wertpapiere (Aktien, Anleihen, Genussscheine etc.). Sie dient dem Emittenten zur Beschaffung von Kapital und erfolgt meist durch öffentliche Ausschreibung. Auch die Gesamtheit der zu einer Emission gehörenden Wertpapiere (Emissionsvolumen) wird oft kurz als Emission bezeichnet.

End Run – Fehlausbruch aus einer Dreiecksformation, der durch eine schnelle und massive Bewegung in die Gegenrichtung beantwortet wird. Eine Dreiecksformation mit einem „End Run“ kann zu einer größeren Umkehrformation in Gegenrichtung des „End runs“ werden.

 

Enger Markt – Markt mit geringem Umsatz und Handelsaktivität. Dies kann durch einen geringen Free Float, also frei handelbarer Aktien, der Fall sein oder aber durch geringe Kapitalisierung, was zu Illiquidität führt. Nicht nur bei Aktien. So gilt auch der Silbermarkt als enger Markt und damit anfällig für Manipulationen.

 

EOD – End of day. Tagesschlusskurs

 

EOW – End of week. Wochenschlusskurs

 

EOM – End of month. Monatsschlusskurs

 

Eskomptiert - Vorweggenommen. Bereits seit längerem erwartete gute oder schlechte Nachrichten, die die Kursentwicklung eines Wertpapiers beeinflussen könnten, haben schließlich doch keine Auswirkungen, da sie durch die Erwartungshaltung der Marktteilnehmer bereits im Kurs eskomptiert sind. Die Kursentwicklung wird durch das erwartete Ereignis also schon vor dessen tatsächlichem Eintreten beeinflusst.

Eurex - Die Eurex wurde 1998 gegründet und ist eine reine Derivatebörse.

Fade in – Eine Longposition mit dem Ansteigen der Kurse sukzessive aufbauen.

 

Fade out – Eine Longposition bei Erreichen von Zielmarken sukzessive auflösen.

Gewinne in mehreren Schritten mitnehmen.

 

Federal Reserve (FED) - Die Zentralbank der Vereinigten Staaten, die die Finanzpolitik festlegt. Die Federal Reserve überwacht das Geldangebot, die Zinssätze und die Kredite mit dem Ziel, die amerikanische Wirtschaft und Währung stabil zu halten.

 

Fundamentalanalyse - Methode zur Prognose von Aktienkursentwicklungen, die darauf basiert, dass der Kurs der Aktie durch ihren inneren Wert der Unternehmung determiniert ist.

 

Geregelter Markt - Der Geregelte Markt ist ein organisierter Markt nach § 2 Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes. Derzeit werden etwa 200 Aktien und rund 1.200 Anleihen im Amtlichen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse vertreten.

 

Greenback - In der Börsensprache gebräuchliche Bezeichnung für die Währung US-Dollar.

 

Greenshoe - Beim Börsengang von Aktiengesellschaften wird oft ein gewisser Teil der zu emittierenden Papiere zunächst zurückgehalten. Ist die Nachfrage deutlich höher als das Angebot, dann werden die Titel ausgegeben. Wenn kein Nachfrageüberhang besteht, kommen die zurückgehaltenen Titel zunächst nicht an die Börse. Diese "Eiserne Reserve" nennt man Greenshoe.

Gunning for Stopps/ Gunning the Stopps – Mittels charttechnischer Analyse lassen sich Trendwendepunkte, also potenzielle Kauf- und Verkaufniveaus ermitteln. Bei Kenntnis solcher Trendwendepunkte lassen sich auch Kurszonen sondieren, in deren Bereich Marktteilnehmer ihre Stopps platziert haben. Kapitalstarke Marktteilnehmer machen sich diese Kenntnis zunutze und bewegen Kurse in diese Kurszonen, um die Stopps auszulösen und an den dadurch ausgelösten Verkäufen (im Falle von stopp abgesicherten Longpositionen) zu profitieren.

 

Hammer – Synonym für „Ax“. Es handelt sich um die Market Maker, die beispielsweise eine Aktie dominieren und deren Trendrichtung maßgeblich beeinflussen. Deshalb gilt es beim US Aktien Intradaytrading über das Lesen des Orderbuchs (Level II) die Market Maker (und ECNs) zu erkennen, die gerade größere Aufträge abwickeln und durch die Transaktionen den Kurs in eine bestimmte Richtung bewegen. „Shadow the ax“ beschreibt das Handeln in Richtung dieser Market Maker Aktionen.

 

Hausse – Auch Bullenmarkt genannt. Übergeordnet über längere Zeit deutlich steigende Kurse

 

Headfake – Ursprünglich werden damit Täuschungsversuche der Market Maker bezeichnet. Für Nasdaq Aktien wird realtime über Level II die Markttiefe der Gebote angezeigt. Market Maker, die den Markt für eine Aktie stellen und Aufträge ihrer Kunden ausführen müssen, versuchen mit Täuschungsmanövern ihre wahren Absichten zu verschleiern, um bessere Ausführungskurse zu erreichen. So werden beispielweise in den Outside Market Kauforders gestellt, um Nachfrage vorzutäuschen und weitere Käufer in eine Aktie zu locken. Kurz vor Ausführung der Orders werden diese zurückgezogen. Meist für das menschliche Auge nicht sichtbar. Deshalb der Blick auf die Time&Sales Liste, auf der alle tatsächlich ausgeführten Transaktionen angezeigt werden. „Tape reading“. Die überspitzt formulierte Grundregel beim Orderbuch „Reading“ ist die, dass alles Offensichtliche, vorgetäuscht sein dürfte. In der jüngeren Vergangenheit wird der Begriff „Headfake“ aber auch für Fehlausbrüche („Failures“, „Fakeouts“) genutzt. Fehlausbrüche beispielweise über einen charttechnischen Widerstand oder aus einer charttechnischen Formation.

 

Index
- Kennzahl, die die Entwicklung bestimmter Größen (hier: die Entwicklung der Kurswerte von Wertpapieren) über die Zeit zum Ausdruck bringt.

 

Intermediate trend – Mittelfristiger Trend. Mittelfristige Bewegung.

 

Intradaytrading – s. Daytrading.

 

IPO – initial public offering. Neuemission einer Aktie.

 

Kapitalerhöhung Maßnahme zur Finanzierung der Aktiengesellschaft (AG) durch Erhöhung des Grundkapitals.

 

KGV - Kurs - Gewinn - Verhältnis. Die wohl meistbeachtete Kennzahl der fundamentalen Aktienanalyse. Das KGV errechnet sich aus dem aktuellen Börsenkurs dividiert durch den für ein bestimmtes Jahr ausgewiesenen oder von Wertpapieranalysten erwarteten Gewinn pro Aktie. Je niedriger das KGV, desto preiswerter ist - unter Ertragsgesichtspunkten - eine Aktie. Ein Vergleich anhand des KGV ist jedoch nur bei Papieren derselben Branche wirklich aussagekräftig, denn manche Branchen haben traditionell ein weitaus höheres KGV als andere.

 

Kiss of death/kiss back – Nach erfolgtem Bruch einer dominanten Aufwärtstrendlinie wird ein letzter Pullback, eine letzte Rückkehrbewegung, zurück an die gebrochene Trendlinie ausgebildet. Der Trendlinienbruch mit Pullbackbestätigung (kiss back) kann einen Aufwärtstrend in einen Abwärtstrend umkehren. Der Trendlinienbruch mit Pullbackbestätigung (kiss back)kann aber auch Teil einer bärischen Fächerbildung sein. D.h., dass sich die Trendumkehr deutlich hinziehen kann. Hier gilt es jedoch vorsichtig zu sein und von Fall zu Fall zu entscheiden. Oft dient ein Trendlinienbruch lediglich einer Trendlinienkorrektur. D.h., dass die dominante Trendlinie lediglich flacher gelegt wird.

 

Kurs-Cash-Flow-Verhältnis, KCV - Aktienkurs dividiert durch den anteiligen Cash-Flow pro Aktie. Wichtige Kennzahl zur Bewertung der Finanz- und Ertragskraft eines Unternehmens.

Lean Down – Auch Sell-Off genannt. Starker Kurseinbruch, der im Ausverkauf endet. Sturzflugartiger Kursverlust.

 

Leerverkauf /Shortselling -Technik zur Spekulation auf fallende Wertpapierkurse. Der Verkäufer veräußert Papiere, die er zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht besitzt, sondern in der Regel von einem Broker geliehen hat, in der Hoffnung, sie später zu einem niedrigeren Kurs zurückkaufen zu können und damit einen Gewinn zu realisieren. Das Risiko des Leerverkäufers ist dabei beträchtlich, theoretisch sogar unbegrenzt hoch, da das betreffende Wertpapier ja ad infinitum steigen könnte.

 

Level II - Über Level II im Orderbuch wird die Markttiefe angezeigt, also neben dem Inside market mit den besten Geboten auch der Outside Market mit den gestaffelten Geboten. Im Nasdaq Level II Orderbuch werden die Gebote aller Market Maker und ECNs angezeigt. Es ist also sichtbar, welche Transaktionen durch die großen Adressen wie Goldman Sachs, Merrill Lynch, Bear Stearns, Smith Barney oder Morgan Stanley getätigt werden. Da diese aber auch über neutrale ECNs handeln, ist die tatsächliche Transaktionsrichtung schwer zu ermitteln. Das Trading basierend auf dem Lesen des Orderbuchs, so genanntes Orderbuch „Reading“, ist eine Wissenschaft für sich. Es wird vornehmlich von Experten betrieben und hat insbesondere für Intradaytrading Relevanz.  Ursprünglich steht Level II für das Nasdaq Orderbuch mit Markttiefe. Die weit gefaßtere Definition ist die, dass ein Level II Orderbuch Markttiefe anzeigt.  Eine klare Deklaration der handelnden Parteien ist demzufolge nicht erforderlich.

 

Line – Die Begrifflichkeit „Line“ wurde von Charles Dow geprägt. Im Rahmen der DOW Theorie definiert sie eine mittelfristige Seitwärtsbewegung mit einer durchschnittlichen Schwankungsbreite von 5%.  Der Begriff bezieht sich auf die DOW Jones Indizes.

 

Leitzins - Der Leitzins ist der Zins, den eine Zentralbank den Geschäftsbanken für deren Refinanzierung abverlangt.

 

Leverage -Steigerung des Gewinns bzw. der Eigenkapitalrentabilität durch Aufnahme von Fremdkapital zu einem geringeren Zinssatz als dem internen Zinsfuß der Unternehmung. Je höher die Verschuldung, desto höher die Hebelwirkung.

 

Margins - Margins sind von den Terminbörsen verlangte Sicherheitsleistungen, die das Verlustrisiko absichern sollen und von den Anlegern bzw. Händlern in Form von Geld oder bestimmten Wertpapieren zu erbringen sind.

 

Major trend – Der „große“ Trend. Der langfristige Trend. Der übergeordnete Trend. Der Haupttrend. Zeitraum Jahre bis Jahrzehnte. In den major trend sind mittelfristige Trends eingebettet, die eine gegenläufige Verlaufsrichtung zum major trend haben.

 

Market Maker – Der Market Maker (MM) verpflichtet sich den Markt beispielweise für eine Aktie zu stellen. D.h., dass unabhängig davon, ob Marktteilnehmer gerade konkrete Transaktionen abwickeln, An- und Verkaufskurse (two side market) in einer je nach Markt vorgegebenen Mindestgröße gestellt werden müssen. Der Market Maker verdient hauptsächlich am Spread.

 

Marktkapitalisierung - Gibt den aktuellen Börsenwert eines Unternehmens an. Die Marktkapitalisierung wird durch Multiplikation des Börsenkurses mit der Zahl der ausgegebenen Aktien der betreffenden AG errechnet. Je kleiner die Marktkapitalisierung, desto dünner sind für gewöhnlich auch die täglichen Börsenumsätze der Aktie, was bei der Limitierung von Kauf- und Verkaufsaufträgen berücksichtigt werden sollte.

Minor trend – „Kleiner“, kurzfristiger Trend, der sich über einen Zeitraum von wenigen Tagen, maximal einigen Wochen definiert.

 

Momentum – Momentum in Sinne von Aktivität. Orderflow pro Zeiteinheit. Momentum sichtbar im „Tape“, an der Time& Sales Liste, auf der alle ausgeführten Transaktionen angezeigt werden.

 

Momentumplayer – Aktien, die ein starkes Momentum aufweisen. Aktien, bei denen eine starke Handelsaktivität vorliegt und die sich deshalb mit hohem Volumen schnell und volatil bewegen.

 

Nadoos - Pit Trading Slang für den Nasdaq Future.

 

Nasdaq – National Association of Securities Dealer Automated Quotation. Es handelt sich um eine vollelektronische Börse. Gelistet sind die US Technologieaktien. Im Nasdaq100 sind die 100 Technologieaktientitel mit der höchsten Marktkapitalisierung gelistet. Alle im Nasdaq gelisteten Aktien haben ein 4-stelliges Kürzel. Beispiel AMZN für Amazon oder MSFT für Microsoft.

 

Newstrading – Wichtige Finanznachrichten wie Quartalszahlenreports, Produktankündigungen, Übernahmen, Insideraktivitäten, aber auch makroökonomische Meldungen wie beispielweise Leitzinsanpassungen können kurzfristig kursbewegend sein. Beim Newstrading werden diese kurzfristigen Kursreaktionen auf markante Nachrichten getradet. Newstrading setzt eine große Erfahrung voraus, welche Nachrichten wirklich kursbewegend sein können. Es muß eine möglichst eindeutige Korrelation zwischen einen Nachrichtentypus und der darauf folgenden Kursbewegung bestehen. So bestand beispielsweise Ende der 90er Jahre eine hohe positive Korrelation zwischen einem Upgrade einer Internetaktie durch eine Investmentbank und anschließend tatsächlich deutlich steigender Kurse in dem betreffenden Aktientitel.

 

NYSE – New York Stock Exchange. Weltweit größte Aktienbörse bezogen auf die Auswahl handelbarer Aktientitel. Wenn in den Medien von der „Wall Street“ berichtet wird, ist in der Regel die NYSE damit gemeint. Hochkapitalisierte Bluechip Aktien, wie beispielsweise die aus dem DOW Jones, werden an der NYSE ebenso gehandelt wie die erste Garde der mittel- und niedrigkapitalisierten Aktien. Aktien, die an der NYSE gelistet sind, haben 1-, 2- oder 3-stellige Aktienkürzel. Beispiel PFE für Pfizer oder Du Pont (DD).  Auch die NYSE kann sich dem weltweiten Trend zu vollelektronischen Börsen nicht verschließen. Um den Anschluß nicht zu verlieren, wurde das Archipelago ECN übernommen. (Stand April 2006). Je nach Wertpapiertyp werden Orders entweder elektronisch oder aber noch über den Weg des trading floors (Pakett) ausgeführt. Insofern ist die NYSE eine Mischung aus traditioneller Präsenzbörse und modernem dezentralen automatisierten Marktplatz.

 

Opening – Zur Eröffnung. Der Eröffnungskurs.

 

OTC – Over the counter. Außerbörslicher Handel.OTC Märkte unterliegen nur wenigen Regularien. In den USA können Kleinanleger nur in Ausnahmefällen OTC Aktien shorten.

 

Outside Market – Als Inside Market werden die besten Gebote auf Geld- (Bid) und Briefseite (Ask) bezeichnet. Alle Gebote außerhalb des Inside Markets werden als Outside Market bezeichnet. Level I des Orderbuchs zeigt den Inside Market an, Level II des Orderbuchs zeigt die Markttiefe an, also das gestaffelte Angebot auf Angebots- und Nachfrageseite.

 

Overtrading – Zu hohe Tradingfrequenz, zu viele Verlusttrades, zu viele objektiv unnötige Trades. Verhaltensmuster v.a. von unerfahrenen Tradern. Verhalten von emotionalen Tradern, die „Trading um des Tradenwillens“ (Spielen) betreiben.

 

Pace Maker – Aktien oder Indizes, die als „Schrittgeber“ für einen ganzen Markt fungieren. Der Semiconductor Index ($SOX) in den USA, in dem die großen momentumlastigen Chipaktien wie Intel, AMD, Texas Instruments, KLA Tencor, Novellus und Motorola gelistet sind, gilt als „Pace Maker“ für den gesamten US Technologiesektor. Wenn der SOX schwächelt, schwächelt nicht selten der breite Gesamtmarkt.

 

Papertrading – Trading wird lediglich auf Papier simuliert. Es wird ohne realen Kapitaleinsatz gehandelt.

 

Pattern – Eine Bezeichnung für Kursmuster. Bei Kursmustern handelt es sich beispielweise um Formationen wie Doppeltops, Tripple Tops, Schulter-Kopf-Trendwendeformationen, Rounding Tops, V-Tops, Adam&Eve Tops sowie die inversen Bodenvarianten. Die Begrifflichkeiten Kursmuster und Formationen werden in der Regel als Synonyme verwendet. Der Begriff Kursmuster ist etwas allgemeiner gehalten. Es gibt eine Definition, wonach Kursmuster auf kurzfristigere Zeitfenster bezogen sind.

 

Pennystock – Ursprünglich eine Bezeichnung für Aktien mit einem Kurs unter 5 US $. Der Begriff wird zunehmend aber auch für illiquide, niedrigkapitalisierte Aktien verwendet.

 

Position glattstellen/schließen – Aus einer Position aussteigen. Eine Longposition verkaufen. Eine Shortposition covern/zurückkaufen.

 

Positionstrading – Eine Form des kurzfristigen Tradings. Die Haltedauer beträgt einige Tage bis zu wenigen Monaten. Die Begrifflichkeit ist also recht weit gefasst. Wenn man in den Medien allgemein den Begriff „Trading“ liest, ist damit meistens das Positionstrading gemeint.

 

Premium - Spread zwischen Cash und Future.

 

Profitfaktor - Das Verhältnis der Gewinntrades zu den Verlusttrades multipliziert mit dem Verhältnis des durchschnittlichen Gewinns zum durchschnittlichen Verlust.

 

Pullback – Ein sehr wichtiger Begriff aus der charttechnischen Analyse. Es handelt sich hierbei um Kursrücksetzer nach erfolgtem Ausbruch beispielsweise über einen charttechnischen Widerstand oder über eine Triggerlinie (Nackenlinie) einer charttechnischen Formation. Diese Kursrücksetzer haben ausbruchbestätigende Funktion. Sie bieten oft gute Einstiegsmöglichkeiten in einen Trade. Solche Pullbacks können relativ punktgenau zurück auf das Ausbruchsniveau verlaufen oder aber überschießend. Letzteres heißt, dass der Kurs kurzzeitig unter das Ausbruchsniveau zurückfällt, u.a. weil dort platzierte Stopps ausgelöst werden.

 

Range – Kursspanne, Kurskorridor. Formationstechnisch ein Rechteck („Rectangle“)

 

Rebreak –  Rückkehrbewegung über eine zuvor gebrochene charttechnische Struktur.  Ähnlich wie Pullback eine sehr wichtige Begrifflichkeit der charttechnischen Analyse. Wenn beispielsweise eine wichtige charttechnische Unterstützung gebrochen wird, dies eigentlich ein Verkaufssignal auslöst, der Kurs anschließend aber relativ schnell wieder über die zuvor gebrochene Unterstützung zurückkehrt, nennt man das ein „Rebreak“.  Solche „Rebreaks“ gelten als starke Kaufsignale. Bezogen auf eine zuvor gebrochene Unterstützung leiten „Rebreaks“ schnelle impulsive Kursanstiege ein. Umgekehrt bedeutet ein „Rebreak“ eines zuvor überwundenen Widerstandsniveaus, ein starkes Verkaufssignal.

 

Retracement – Rückkehrbewegung. Konsolidierung eines vorangegangenen Trends. Trends werden in der Regel um bestimmte Ausmaße konsolidiert. Als Mindestkonsolidierung gilt eine Gegenbewegung von 38,2% auf den vorangegangenen Trend, als „gesunde“ Konsolidierung eine Gegenbewegung von 50%, als Maximalkonsolidierung eine Gegenbewegung von 61,8%. Die 3 genannten Zahlenverhältnisse werden auch Fibonacci Retracements genannt.

 

Risikomanagement – Wieviel ist man bereit pro Trade oder Investment zu verlieren?  Absichern von Tradingpositionen mit Stopps, um das Verlustrisiko zu begrenzen. Ein Risiko von 2% bedeutet, dass man bereit ist 2% seines Gesamtkapitals zu verlieren. Damit greifen Risikomanagement und Moneymanagement ineinander über. Im Rahmen des Moneymanagements wird Positionsgrößenbestimmung betrieben. Wieviel bin ich bereit pro Trade einzusetzen? Durch die Wahl des Kurslevels, auf dem das Stopp gesetzt wird, wird automatisch ein wichtiger Parameter für die Positionsgrößenbestimmung gesetzt. Je weiter das Stopp gesetzt wird, je mehr Spielraum man der Position gibt, desto weniger Stücke können gekauft werden. Je enger man das Stopp setzt, je weniger Spielraum man der Position gibt, desto mehr Stücke können gekauft werden. Je enger man das Stopp setzt, desto höher aber die Wahrscheinlichkeit, dass man ausgestoppt wird. Wirklich punktgenau läßt sich ein Enstieg oft nicht timen. Ein Trade läuft in der Regel nicht wirklich sofort ins Geld. Es gibt verschiedene Stopparten. Protektive Stopps, Breakeven Stopps, Trailing Stopps, Inactivity Stopps.

 

Roundtrip/Roundturn – Kauf und Verkauf, Einstieg und Austieg beispielsweise aus einer Aktie innerhalb eines Tages. Die Begrifflichkeit Roundtrip bezogen auf die Transaktionskosten meint die anfallenden Kosten, wenn ein Trade eingegangen und wieder geschlossen wird.

 

Running stock – Eine Aktie, die sich schnell bewegt. Ein „Momentumplayer“.

 

Scalptrading – Die kurzfristigste Form des Intradaytradings. Haltedauer der Position im Rahmen von Sekunden bis Minuten. Ziel ist es von kleinsten Intradaykursschwankungen (1/4 und 1/16 Punkte) zu profitieren. In der Regel werden pro Tag zahlreiche Trades getätigt. Aktive Intradaymomentumscalper kommen auf 50 bis 100 Trades pro Tag. Scalptrader sind High Volume Trader. Sie bewegen sich kurzfristig mit sehr hohem Kapitaleinsatz im Markt.

 

Selling climax – Das Gegenteil des Blow offs. Die finale Phase einer Kurskorrektur, die in einem Ausverkauf unter sehr hohem Volumen endet. In dieser Phase wechseln die Papiere von schwachen Händen in starke Hände.

 

Sell it at the handle – Verkauf zu einer glatten Zahl. Im Intradaytrading beispielsweise der Kauf zu 20 > US $, der anvisierte verkauf zu 21 US $.

 

Sell Off - Starker Kurseinbruch, der im Ausverkauf endet. Sturzflugartiger Kursverlust.

 

Shadow the ax - Beim US Aktien Intradaytrading gilt es über das Lesen des Orderbuchs (Level II) die Market Maker und ECNs auszumachen, die gerade größere Aufträge abwickeln und durch die Transaktionen den Kurs in eine bestimmte Richtung bewegen. „Shadow the ax“ beschreibt das Handeln in Richtung dieser Market Maker Aktionen.

 

Shortcovering – Das Zurückkaufen von leerverkauften Positionen. Man sagt auch „Shortseller decken sich ein“. Shortselling (Leerverkäufe) dient dem Zweck, an fallenden Kursen zu profitieren. Shortselling kann auch zum Abhedgen von Longpositionen angewandt werden. Liegt der Rückkaufspreis unter dem Leerverkaufspreis, hat der Shortseller Gewinn gemacht. Liegt der Rückkaufspreis über dem Leerverkaufspreis, hat der Shortseller Verlust gemacht. Shortcovering in steigende Kurse führt zu einer deutlichen Verschärfung des Anstiegs, dem so genannten Short Squeeze.

 

Shortselling (Leerverkauf) –  Eine ganz wesentliche Vorgehensweise beim Trading. Trader agieren maximal flexibel im Markt. Es gilt an steigenden und fallenden Kursen zu profitieren. Mittels Shortsellings läßt sich an fallenden Kursen profitieren. Es wird erst verkauft, - eine Position, die man eigentlich nicht besitzt -, anschließend wird günstiger zurückgekauft. Shortselling in der ursprünglichen Definition bezieht sich auf den Aktienleerverkauf. Shorten kann aber auch bedeuten, daß man einen Terminvertrag verkauft , welcher nicht die Liquidierung eines zuvor gekauften Vertrages auf den gleichen Liefermonat bewirkt. Man verkauft also in Erwartung, zu niedrigerem Preis zurückkaufen zu können.

 

Short Squeeze – Sehr schnelle impulsive Kursanstiege, die durch überstürtztes „Shortcovering“, Shorteindeckungen, Rückkäufe von geshorteten Aktien, ausgelöst werden. Ein „Short Squeeze“ zeigt mit einem starken Kursanstieg die Zwangslage von Marktteilnehmern an, die auf fallende Kurse spekuliert haben. Zwangslage insofern, als diese Marktteilnehmer unbedingt ihre geshorteten Aktien zurückkaufen müssen. Koste es, was es wolle.

 

Slippage - Differenz zwischen gewolltem Ausführungskurs zum Zeitpunkt der Erteilung der Order und tatsächlichem Ausführungskurs.

 

Spoos (Spooze) – Pit Trading Slang für den S&P Future.

 

Spread – Kursspanne zwischen bestem Geld- (Bid) und bestem Briefkurs (Ask). Best Bid und Best Ask werden auch Inside Bid und Inside Ask genannt.  Wenn Sie eine Aktie zum besten Briefkurs (Best Ask) kaufen und sofort wieder verkaufen, dann verkaufen Sie zum besten Geldkurs (Best Bid). Sie haben dann einen Verlust in Höhe des Spreads gemacht. Mit dem Kauf bezahlen Sie also neben Transaktionsgebühren auch den Spread. Den Spread ebenso wie die Gebühren gilt es als Trader zu verdienen, um mit dem Trade auf Breakeven zu kommen.  Je liquider der betreffende Markt, je höher das Handelsvolumen, je höher die Handelsaktivität, desto enger der Spread. Bei Basistiteln, die nur eine geringe Handelsaktivität aufweisen, ist der Spread sehr weit.. Der betreffende Basiswert muß also deutlich in Richtung der erwarteten Bewegung laufen, um zunächst einmal nur den Spread zu zurückzuverdienen.

 

Stepp off – Wenn auf einer Gebotsseite, also entweder im Inside Bid oder Inside Ask, die Gebote nach unten bzw. nach oben gestellt werden. Wenn bestehende Gebote zurückgezogen. Wenn  sich die Gebote verschlechtern. Wenn der Markt gegen einen positionierten Daytrader läuft, folgt er diesen justierten Geboten wie ein Huhn einer ausgelegten Körnerreihe.

 

Stick – Ein Punkt. Ein US $.

 

Stop Buy – Zusatz zu einem Kaufauftrag. Der Kaufauftrag wird automatisch zum nächsten möglichen Kurs ausgeführt, sobald der Kurs der Aktie den als Stop-Buy-Marke eingegebenen Betrag erreicht oder überschritten hat.

 

Stop Loss – Zusatz zu einem Verkaufsauftrag. Der Verkaufsauftrag wird automatisch zum nächsten möglichen Kurs ausgeführt, sobald der Kurs der Aktie den als Stop-Loss-Marke eingegebenen Betrag erreicht oder unterschritten hat.

 

Suckers Rallye – Nur ein temporärer Anstieg in einer nach wie vor übergeordneten Abwärtsbewegung. Kursanstiege, die fälschlicherweise von Daytradern dahingegend interpretiert werden, dass der Markt nachhaltig nach oben durchziehen könnte. Tatsächlich werden die steigenden Notierungen aber zum Verkauf genutzt und die Kurse erreichen neue Tiefs.

 

Swingtrading – Eine Form des kurzfristigen Tradings. Die Haltedauer beträgt hier einige Stunden bis hin zu einigen Tagen. Es sind also durchaus Overnightpositionen möglich.

 

Tank – Schneller Kursverfall. Kurseinbruch

 

Teenie – Größenordnung von 1/16 US $ (6,25 US Cents).

 

Tick – Ein Tick ist die kleinstmögliche Kursbewegung. Beispielweise 1/16 US $. Die kleinstsmögliche Kursbewegung bei Devisen wird ein Pip genannt. Beim S&P Future entspricht ein Tick einem Viertel Punkt mit einem Wert von 12,50 US $. Ein Punkt ist demzufolge 50,00 US $ wert.

 

Time&Sales – Im Rahmen des Orderbuchs die Darstellung aller tatsächlich ausgeführten Transaktionen mit Volumenangabe. Diese Listen („tapes“) werden in Echtzeit (realtime) angezeigt. Anhand dieses „Tapes“ läßt sich die Handelsaktivität in der betreffenden Aktie, das Momentum, ablesen. Je schneller das „tape“ herunterrasselt, desto höher das Momentum, desto höher die Handelsaktivität. Je schneller das „tape“ läuft, desto enger in der Regel auch der Spread.

 

Timing – Gerade beim kurzfristigen Trading ist das richtige Timing von höchster Priorität. Es gilt sich idealerweise im Bereich von Wendepunkten zu positionieren oder aber in bestehende Trendbewegungen, die sich weiter fortsetzen. Der Trade sollte möglichst ab Einstieg in Gewinn laufen.

 

Toplevel – Gleichbedeutend mit Level I. Level I zeigt im Orderbuch das beste Geld- (Bid) und beste Briefkursgebot (Ask) an, den so genannten Inside Market.

 

Trade Rate – Oderflow/Anzahl der Trades pro Zeiteinheit. Je höher die Trade Rate, desto größer die Handelsaktivität in betreffendem Basiswert. Die Trade Rate als Maß für das Momentum.

 

Throw back – Nach einem erfolgtem Ausbruch nach oben über ein charttechnisches Widerstandsniveau oder aus einer Formation die nach unten gerichtete Rückkehrbewegung. Pullback ist die allgemeine Bezeichnung für Rückkehrbewegungen nach erfolgtem Ausbruch (breakout). Der Pullback kann nach oben oder nach unten verlaufen. Der Throwback ist ein nach unten gerichteter Pullback.

 

Uptickregel – Beim Shortselling von Aktien gibt es die Regel, wonach man nur in ein Uptick im Bid shorten kann. Ein Uptick im Bid bedeutet eine Erhöhung des Kaufgebots in dem betreffenden Basiswert.  Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Kursverluste und Kurseinbrüche durch Shortsellingaktivitäten (Leerverkäufe) nicht zu sehr verstärkt werden. Die an US Börsen gehandelten ETFs (Exchange Traded Funds) können auch ohne Uptick geshortet werden.

 

Verfallstag - Viermal im Jahr kommt es an den Börsen zum so genannten dreifachen Hexensabbat, auch genannt großer Verfallstag, an dem an den weltweit wichtigsten Börsen die Terminkontrakte verfallen. Verfall bedeutet, dass zu bestimmten Zeiten die genauen Basispreise, anhand derer die Futures bewertet werden (Settlement price) festgestellt werden. Beispiel: Für DAX-Futures bedeutet das, dass gegen 13h der DAX-Kursstand von der Börse ermittelt wird und damit das offizielle Maß für alle an diesem Tag auslaufenden Terminkontrakte auf den DAX ist. Je nachdem ob ein Future dann über oder unter dem ermittelten Wert liegt, besteht für die eine oder andere Vertragspartei dann ein Zahlungsanspruch oder eine Verbindlichkeit.

Der Hexensabbat findet stets am 3. Freitag des 3. Monats eines Quartals statt. Fällt dieser Tag auf einen Feiertag, so gelten besondere Regelungen.

An der Terminbörse Eurex ist der Verfallstag für viele Produkte dann der davor liegende Börsentag.

2007: 16.3., 15.6., 21.9., 21.12.  2008: 20.3., 20.6., 19.9., 19.12.  2009: 20.3., 19.6., 18.9., 18.12.

2010: 19.3., 18.6., 17.9., 17.12.  2011: 18.3., 17.6., 16.9., 16.12.  2012: 16.3., 15.6., 21.9., 21.12.

Dem großen Verfallstag steht der kleine Verfallstag gegenüber, der auf den dritten Freitag jedes Monats bzw. bei Feiertagen auf den nachfolgenden Handelstag fällt. An diesem Tag laufen einige Serien von Terminprodukten aus.

 

Week hands, dump money – Die Begrifflichkeit bezieht sich auf das Daytrading und bezeichnet unerfahrene Trader, die sich besonders leicht in und aus Positionen bewegen lassen. Meist agieren unerfahrene Trader stark emotional und damit ohne Plan. Es gibt diese Marktteilnehmergruppe, aber letztenendes ist ihre Zuordnung zu Intradaykursbewegungen im Sinne eines Kontrukts zu sehen.  Ein so genannter „Intraday Shakeout“ kann von  jeder Marktteilnehmergruppe ausgelöst werden. Es wäre zu einfach, beispielweise das Kaufen eines Tagestiefs immer nur den professionellen Marktteilnehmern zuzuschreiben.

 

Wiggle/ Jigg out – Intraday schnelle Countertrendbewegungen, die im übergeordneten Trend positionierte Daytrader herausschütteln. Nicht selten kaufen diese anschließend wieder zurück. Unter anderem auf diese Weise werden Intradaytrends am Laufen gehalten.